Vorbereitung auf den Empfang der Firmung

Das Sakrament der Firmung wird in der Pfarrei Christkönig normalerweise am vorletzten Freitag vor Pfingsten (Tag nach Christi Himmelfahrt) gespendet. Die Firmbewerber bereiten sich in den Monaten vorher darauf vor. Das Informationstreffen dazu findet jeweils im Herbst des Vorjahres statt.

In Gruppenstunden, einem Wochenende zum Thema Hl. Geist, bei Morgen- und Abendimpulsen, Gottesdiensten und Sozialprojekten und einem Ausflug in die Bistumsstadt Augsburg machen sich die Firmlinge auch innerlich auf den Weg, um sich mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen und den Hl. Geist als lebensbejahende, ermutigende, bewegende und stärkende Kraft in ihrem Leben zu entdecken und anzunehmen.

In den markanten Zeichenhandlungen bei der Firmspendung wird dies ganz besonders deutlich. Auch für bereits Gefirmte bzw. Erwachsene ist es schön, sich diese Bedeutungen immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und ihre Wirkkraft im eigenen Leben zu erkennen.

Wir wünschen den Jugendlichen einen guten und frohen Vorbereitungsweg und dass sie aus der Beziehung zu Jesus Christus Halt, Mut und Zuversicht für ihr Leben schöpfen.

Zeichen und Symbole der Firmung

(Zeichen-) Handlung Was bedeutet das?
Firmlinge, Paten und die Gemeinde knien nieder. Der Bischof breitet die Hände aus und betet um den Hl. Geist. Jeder einzelne Jugendliche betet in Stille, wofür er Gottes Hilfe und Beistand nötig hat. Komm, heiliger Geist, hilf mir, stärke mich, schenke mir …
Die Firmlinge treten einzeln vor. Der Pate oder die Patin begleiten den Firmling und legen ihm oder ihr die rechte Hand auf die Schulter. Du bist nicht allein auf deinem Lebens- und Glaubensweg. Dein Pate / deine Patin stärken dir den Rücken und stehen dir zur Seite, wenn du Hilfe brauchst.
Der Firmling nennt dem Bischof den Vornamen. Der Bischof legt die Hand auf den Kopf des Firmlings.

 

Du hast bei Gott einen Namen, du bist ganz persönlich angesprochen. Die Hand des Bischofs ist ein Zeichen der Nähe und Hilfe Gottes. Gott umschließt dich von allen Seiten und legt deine Hand auf dich. (nach Psalm 139,5)
Der Bischof zeichnet mit Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn und spricht: Du gehörst zu Christus (d.h. der Gesalbte). Mit ihm bist du seit deiner Taufe verbunden. Bei der Firmung bestätigst du diese Verbundenheit.
„(Name), sei besiegelt mit der Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Mit einem Siegel werden wichtige Dokumente oder Verträge bestätigt. Als Gefirmte/r bist du nun alt genug, dich selbst für den christlichen Glauben zu entscheiden und dein Ja zu Gott zu bestätigen. Mit der Firmung giltst du auch in den Augen der Kirche als erwachsen und fähig, für deinen Glauben einzustehen.
Der Gefirmte, die Gefirmte antwortet:

„Amen“

Du gibst dazu deine Zustimmung „Ja, so ist es!“. Gottes Geist begleitet dich und soll dein Leben prägen. Du willst Gottes Geist in deinem Leben wirken lassen und dich für die Sache Jesu einsetzen.
Der Bischof reicht dem/der Gefirmten die Hand und sagt: „Der Friede sei mit dir“ Der Bischof spricht dir den Frieden zu. Gleichzeitig gilt dies auch als Auftrag: Sorge für Frieden, wo du lebst, in der Familie, in der Klasse, beim Sport, in der Clique….