Umwelt-Tipp

Schöpfung im Monat Februar:

Alles Müll?

Erschrecken Sie nicht! Täglich landen 20 Tausend Tonnen unserer Lebensmittel im Müll. Ein großer Teil ließe sich vermeiden, wenn wir unsere lieb gewonnenen Gewohnheiten ein klein wenig ändern. „Essen wegwerfen – das tut man nicht“, den Spruch kennt wohl jeder. Aber anscheinend halten sich die wenigsten daran. Nachfolgend ein paar Tipps was man dagegen machen kann. Diese kennen Sie natürlich schon, aber erzählen Sie sie weiter und, noch wichtiger, befolgen Sie sie.

  • Kaufen Sie grundsätzlich frisch und saisonal. Kochen Sie möglichst zuhause. Schauen Sie erst einmal, was noch vorhanden ist. Suchen oder erfinden Sie dann ein entsprechendes Gericht. Restekochen ist derzeit voll im Trend.
  • Lieber kleinere Mengen einkaufen und für die nächsten Tage vorausplanen.
  • Achten Sie auf richtige Lagerung der Lebensmittel.
  • Beachten Sie, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) kein Datum ist, ab dem die Nahrung ungenießbar ist. Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte können noch über Monate hinaus verzehrt werden. Achten Sie dabei auf Geruch und Aussehen. Das gilt auch für Joghurt und Quark.
  • Kaufen Sie nicht nur Lebensmittel mit einem möglichst langen MHD, wenn Sie diese sowieso in den nächsten Tagen verbrauchen wollen. Wenn alle Kunden Milch mit einem späteren Datum bevorzugen, muss der Laden alle Reste auf einmal entsorgen.
  • Essen Sie auch Gemüse, das nicht der optischen Norm entspricht. Also auch krumme Gurken und unförmige Kartoffeln. Vielleicht haben Sie Lust auf eine Gemüsekiste, die bietet jede Woche etwas anderes, auch leckere Rezepte.
  • Erwarten Sie nicht, dass Ihr Bäcker Ihre Lieblingsbrotsorte auch abends noch im Regal hat. Nehmen Sie ein anderes und lassen sich überraschen.

Sie haben bestimmt selbst auch weitere Ideen, um das Schlaraffenlandsyndrom zu besiegen. Bei genauerer Essensplanung sparen Sie etwa 400 Euro im Jahr und schonen die Umwelt. Wir sollten Lebensmittel nicht wegwerfen, nur weil wir es uns leisten können. Oder, was noch schlimmer wäre, es anderen zeigen zu wollen, dass man es sich leisten kann.