Umwelt-Tipp

Schöpfung im Monat April:

Haben Sie Ihr Haus gebaut?

Papst Franziskus legt in der Enzyklika „Laudato Si’ – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ die Sicht der katholischen Kirche auf Schöpfung und Umwelt dar. Er bezeichnet unsere Eine-Welt als gemeinsames Haus für das wir verantwortlich sind.

In Punkt 59 schreibt er:

„Zugleich wuchert eine oberflächliche oder scheinbare Ökologie, die eine gewisse Schläfrigkeit und leichtfertige Verantwortungslosigkeit unterstützt.
Wie es in Zeiten tiefer Krise, die mutige Entscheidungen erfordern, zu gehen pflegt, sind wir versucht zu denken, dass ungewiss ist, was eigentlich geschieht.
Wenn wir auf den äußeren Eindruck schauen, hat es, abgesehen von einigen sichtbaren Zeichen der Verseuchung und des Verfalls, den Anschein, als seien die Dinge nicht so schlimm und der Planet könne unter den gegenwärtigen Bedingungen noch lange Zeit fortbestehen.
Diese ausweichende Haltung dient uns, unseren Lebensstil und unsere Produktions- und Konsumgewohnheiten beizubehalten. Es ist die Weise, wie der Mensch sich die Dinge zurechtlegt, um all die selbstzerstörerischen Laster zu pflegen: Er versucht, sie nicht zu sehen, kämpft, um sie nicht anzuerkennen, schiebt die wichtigen Entscheidungen auf und handelt, als ob nichts passieren werde.“

Denken Sie wieder mal darüber nach!