Das große Insektensterben – Was es bedeutet und was wir jetzt tun müssen

Das große Artensterben betrifft nicht nur die Regenwälder, es ist inzwischen auch in Deutschland angekommen. Betroffen sind nicht nur die Bienen, die bei der Bestäubung der Nutz- und Kulturpflanzen eine ganz wichtige Rolle spielen, sondern auf breiter Basis alle heimischen Insekten wie z.B. Schmetterlinge und Käfer, die weit unten in der Nahrungskette stehen.

Mit dem Verlust der Insekten verschwinden in der Folge auch viele Vögel, Reptilien und Amphibien. Von Insekten bestäubte Wildblumen haben darunter ebenfalls zu leiden.

Der renommierte Insektenforscher Dr. Andreas Segerer von der Zoologischen Staatssammlung München und die Literaturwissenschaftlerin Eva Rosenkranz sprechen in dem Vortrag „Das große Insektensterben – Was es bedeutet und was wir jetzt tun müssen“ über die Hintergründe des Rückgangs der Insektenvielfalt und erklären dabei anschaulich Zusammenhänge und Folgen.

Sie zeigen Lösungsmöglichkeiten auf, wie Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft, aber auch jeder einzelne gegensteuern können, um Artenvielfalt und Kulturlandschaft für die kommenden Generationen zu erhalten.

Zum Vortrag am Montag, 08.07.2019, um 19:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus lädt das interreligiöse Umweltteam der katholischen, der evangelisch-luth. und der islamischen Gemeinde in Penzberg alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Referenten:

Dr. Andreas Segerer: Lepidopterloge (Schmetterlingskundler) an der Zoologischen Staatssammlung München und Präsident der Münchner Entomologischen Gesellschaft (Entomologie ist die Wissenschaft von den Insekten).

Eva Rosenkranz: Literaturwissenschaftlerin, MA. Selbständige Lektorin, Autorin