Umwelt-Tipp

Schöpfung im Monat Juni:

Haben Sie es schon gecheckt?

der nächste Winter

Ein halbes Jahr ist schon fast wieder vorüber. Vielleicht haben Sie noch die Heizkostenabrechnung vor ihren Augen. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, wie entsetzt Sie über den Betrag waren. Vielleicht wollten Sie auch etwas dagegen tun.

Dämmung bringt einen hohen Einspareffekt, kostet allerdings erst einmal einen stattlichen Betrag (100,00 bis 250,00 €/m2 plus Montage). Es empfiehlt sich  eine Vorab-Untersuchung , um Schwachstellen aufzuspüren. Verbraucherzentralen bieten auch eine individuelle Basis-Beratung an. Als Dämmstoffe haben Sie die Auswahl zwischen Hartschaum, Holzfaserplatten, Mineralfaser und Zellulosefasern. In Bezug auf Ökologie sind Dämmsysteme aus Hanf gerade im Kommen.

Das wichtigste System im Winter ist die Heizung. Ob Sie Bedarf an einem neuen System haben, können Sie folgendermaßen abschätzen: Multiplizieren Sie ihren Jahresverbrauch an Öl mit 10 (Gas: 10,3) und teilen Sie das Ergebnis durch die beheizten Quadratmeter. Bei einem Ergebnis unter 100 ist das System optimal. Bei einem Wert zwischen 120 und 150 lohnt sich ein Wechsel, ab 150 ist er eigentlich zwingend. Sie können über verschiedene Heizungssysteme nachdenken: Standard-Heizkessel, Brennwertkessel, Kollektor, Lüftungsanlage, Pellets, Wärmepumpe. Innerhalb von sechs Jahren hat sich die Investition amortisiert.

Fenster ermöglichen den Blick ins Freie. Allerdings gelingt es auch der Wärme, über diesen Weg die Außentemperatur zu erhöhen, besonders bei alten Fenstern. Machen Sie sich keine Illusionen: Selbst Isolier- oder Wärmedämmglas verliert mit den Jahren viel vom ursprünglichen Dämm-Effekt.

Wenn Sie jetzt in der warmen Jahreszeit Schwachstellen abstellen, wird es im Winter richtig gemütlich.